VI6_ – Vakuumofen für die Plasmanitrierung

Die BMI-Vakuumöfen der Ofenfamilie „VI6_“ sind Plasmanitrieröfen mit kalten Wänden und mobiler Glocke. Die Ionennitrierung ist ein Plasmaverfahren, das die Abdeckung, d. h. den Schutz desjenigen Teils eines Werkstücks ermöglicht, den man nicht nitrieren will (eine einfache Metallabdeckung reicht aus, um das Werkstück zu schützen).

  • Ø500xH500 mm - Ø1050xH1500 mm
    ModelChamber dimensions (Ø x H) mmLoad (kg)
    V163Ø 500 x 500 80
    V164Ø 600 x 1000400
    V165Ø 850 x 15001500
    V166Ø 1050 x 15001500
  • 80 – 1500 kg
  • Mineral wool with Inconel
  • GRAPHTIL® man-machine interface
  • 10-2 mbar
  • Max 600°C
  • Cooling pressure : 0,9 bar abs
  • Forced convection heating under inert gas pressure
  • Plasmanitrierung

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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Die Charge wird an ein kathodisches Potenzial angelegt, während die Kammer an die Anode angeschlossen wird. Der so geschaffene Potenzialunterschied ermöglicht – bei einem ausreichend geringen Druck – die Erzeugung eines Plasmas, das die verschiedenen Gasarten voneinander trennt. Dabei wird aktiver Stickstoff freigesetzt, der in Richtung der Charge beschleunigt wird, um rund um diese ein nitrierendes Plasma zu erzeugen.

Die Plasmanitrierung stellt eine Alternative zur ALLNIT®-Niederdrucknitrierung dar, die BMI für sein B5_RN Vakuumofensortiment anbietet. Je nach der Art der zu behandelnden Werkstücke und den Behandlungsbesonderheiten (Abdeckung oder nicht) besitzt jedes dieser thermochemischen Verfahren seine Vorteile und Grenzen. BMI kann so sicher sein, dass auf alle Anforderungen mit einer optimalen Lösung reagiert wird.

Das von BMI angebotene Nitrierungsverfahren ist vollautomatisch, erleichtert so die Anwendung und gewährleistet außerdem die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse. Die Abkühlung der Ionen-Nitrieröfen des Typs „VI6_“ wird durch die Konvektion mit Neutralgas beschleunigt.

Mit Hilfe des automatischen Systems zur Handhabung der Glocke lässt sich der Bereich über dem Boden freilegen, der sich durch einen festen Sockel kennzeichnet, der eine direkte und sichere Montage von schwer zu nitrierenden Chargen ermöglicht. Ein zweiter Sockel kann eingeplant werden, um die Charge vorzeitig montieren zu können.